tag 6
ich merke, wie meine altes, langweiliges leben zurückkehrt. das leben, das ich ohne dich geführt habe. es ist samstag abend, ich habe heute frei gehabt und alles was ich tat, war den vormittag im bett zu verbringen und californication zu gucken. nachmittags war ich bei den jungs zum fußball gucken und jetzt, nach einem telefonat mit meinem bruder, liege ich im bett und tippe diese zeilen.
ich fühle mich nach ausgehen, nach zumindest noch ein, zwei bier trinken, aber mit wem? auch wenn du arbeiten würdest, wäre ich noch ins tomsky gegangen. das geht jetzt alles nicht mehr. ich bin wieder allein mit mir und meiner arbeit und meinem fernseher und meinen sporadischen treffen mit freunden, die alle ihren eigenen freundeskreis haben.
es gibt zwei dinge, die ich völlig verdrängt habe, bei meiner überlegung, mich dir wieder anzunähern. das eine ist er. ich weiß, dass es dich nicht ohne ihn gibt. und doch würde ich es vorziehen, nur dich zu sehen. ich mag deine freunde sehr, aber trotz allem sind überall pärchen: du & er, marc & milena, tina & trelle, jana & sören. so ist es wohl, wenn man mitte 30 ist.
und trotzdem wäre es so schön, wenn wir etwas hätten, das nur uns ist. wie der geplante ausflug nach reichenow zu jan. wie die reise nach london. wie das konzert am 27. november. meinst du wirklich, dass wir das alles hinkriegen?
die andere sache ist, dass ich dich auch nach dieser pause nicht weniger begehrenswert finden werde.
ich bin mir nicht sicher, ob du spürst, wie sehr du schlechter mensch mich bewegst, mit allem was du tust und sagst. ich habe dir erzählt, dass ich glaube, mit dir einen schatz gefunden zu haben. und das nicht, weil ich mich in dich verliebt habe. wir passen überhaupt nicht zueinander und tun es doch. und ganz tief drinnen wünsche ich mir, dass ich dir fehle. weil sich dein leben ohne mich jetzt genauso merkwürdig anfühlt, wie meins ohne dich.
ich möchte deine freundin sein. für immer. egal, wie lange dieses immer ist. ich möchte dich nicht aus meinem leben streichen. ich möchte hinter dir sein und aufpassen, dass du nicht fällst. ich möchte deine hand halten, wenn du aufgeregt bist. ich möchte deine tränen trocknen, wenn dir alles über den kopf wächst. und ich möchte dir ins ohr flüstern, dass alles gut wird. in der sicherheit, dass du niemals irgendetwas aufwiegen oder mich verurteilen wirst.
vielleicht werde ich irgendwann wieder eine gelegenheit bekommen, dein herz zu streicheln. auch ohne worte.
song of the day
passenger seat
(death cab for cutie)
i roll the window down
and then begin to breathe in
the darkest country road
and the strong scent of evergreen
from the passenger seat as you are driving me home
then looking upwards
i strain my eyes and try
to tell the difference
between shooting stars and satellites
from the passenger seat as you are driving me home
"do they collide?"
i ask and you smile
with my feet on the dash
the world doesn't matter
when you feel embarrassed
then i'll be your pride
when you need directions
then i'll be the guide
for all time
for all time
ich fühle mich nach ausgehen, nach zumindest noch ein, zwei bier trinken, aber mit wem? auch wenn du arbeiten würdest, wäre ich noch ins tomsky gegangen. das geht jetzt alles nicht mehr. ich bin wieder allein mit mir und meiner arbeit und meinem fernseher und meinen sporadischen treffen mit freunden, die alle ihren eigenen freundeskreis haben.
es gibt zwei dinge, die ich völlig verdrängt habe, bei meiner überlegung, mich dir wieder anzunähern. das eine ist er. ich weiß, dass es dich nicht ohne ihn gibt. und doch würde ich es vorziehen, nur dich zu sehen. ich mag deine freunde sehr, aber trotz allem sind überall pärchen: du & er, marc & milena, tina & trelle, jana & sören. so ist es wohl, wenn man mitte 30 ist.
und trotzdem wäre es so schön, wenn wir etwas hätten, das nur uns ist. wie der geplante ausflug nach reichenow zu jan. wie die reise nach london. wie das konzert am 27. november. meinst du wirklich, dass wir das alles hinkriegen?
die andere sache ist, dass ich dich auch nach dieser pause nicht weniger begehrenswert finden werde.
ich bin mir nicht sicher, ob du spürst, wie sehr du schlechter mensch mich bewegst, mit allem was du tust und sagst. ich habe dir erzählt, dass ich glaube, mit dir einen schatz gefunden zu haben. und das nicht, weil ich mich in dich verliebt habe. wir passen überhaupt nicht zueinander und tun es doch. und ganz tief drinnen wünsche ich mir, dass ich dir fehle. weil sich dein leben ohne mich jetzt genauso merkwürdig anfühlt, wie meins ohne dich.
ich möchte deine freundin sein. für immer. egal, wie lange dieses immer ist. ich möchte dich nicht aus meinem leben streichen. ich möchte hinter dir sein und aufpassen, dass du nicht fällst. ich möchte deine hand halten, wenn du aufgeregt bist. ich möchte deine tränen trocknen, wenn dir alles über den kopf wächst. und ich möchte dir ins ohr flüstern, dass alles gut wird. in der sicherheit, dass du niemals irgendetwas aufwiegen oder mich verurteilen wirst.
vielleicht werde ich irgendwann wieder eine gelegenheit bekommen, dein herz zu streicheln. auch ohne worte.
song of the day
passenger seat
(death cab for cutie)
i roll the window down
and then begin to breathe in
the darkest country road
and the strong scent of evergreen
from the passenger seat as you are driving me home
then looking upwards
i strain my eyes and try
to tell the difference
between shooting stars and satellites
from the passenger seat as you are driving me home
"do they collide?"
i ask and you smile
with my feet on the dash
the world doesn't matter
when you feel embarrassed
then i'll be your pride
when you need directions
then i'll be the guide
for all time
for all time

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